Teamprofiling nimmt die Einzelpersönlichkeiten der Teammitglieder zum Ausgangspunkt einer Teamentwicklung.
Teamprofiling nutzt seriöse, wissenschaftlich anerkannte Persönlichkeitsverfahren (z.B. MBTI) und kombiniert sie mit gängigen Aktivitäten zur Teamentwicklung.
Auf der Grundlage der Persönlichkeitsprofile entsteht ein Teamprofil, das sichtbar macht, welche Qualitäten im Team vorhanden sind, welche sich ergänzen, überschneiden, welche fehlen und welche Synergien vorhanden oder möglich sind.
Mit Hilfe einer einheitlichen Sichtweise lassen sich die Grenzen und Potenziale der Einzelpersönlichkeiten und der Teampersönlichkeit erkennen, sozial verträglich kommunizieren und durch Formulierung von konkreten Entwicklungsaufgaben erschließen.
Teamprofiling hilft, nutzlose Projektionen (Vor-Urteile) abzubauen, Aufregungen und Reibungsverluste durch „sinnlose Erziehungsmaßnahmen“ zu minimieren und Rivalitäten in Synergien zu verwandeln.
Teamprofiling macht es allen Beteiligten möglich, die Persönlichkeitsstruktur und Teamstruktur zu kennen, zu erkennen und anzuerkennen.
Teamprofiling zeigt auf, wie Entwicklungsrichtungen des Teams mit Entwicklungsaufgaben des Einzelnen verzahnt werden können und so zur konkreten Umsetzung gelangen können.
Teamprofiling nutzt ausschließlich Persönlichkeitsverfahren, die Menschen nicht in Schubladen packt, sondern aktuell im Vordergrund stehende Wahrnehmungs-, Denk- und Urteilsprozesse bei Personen und in Gruppen abbildet.
Teamprofiling ist nicht „Seelenstriptease“ sondern achtet den professionellen Zusammenhang und die privaten Grenzen der Teammitglieder
Worum geht es in der persönlichkeitsbasierten Teamentwicklung?
Anlass ist in der Regel ein Bedarf an Verbesserung des Teamklimas in Verbindung mit der Optimierung der Zusammenarbeit
Zum Einsatz kommt Teamprofiling z.B. wenn Teams neu zusammengesetzt werden, bei der Verschmelzung von Unternehmensbereichen und Teams, wenn Teams durch gegenseitige Vorwürfe und Schuldzuweisungen, Projektionen (Vor-Urteile) und gegenseitige „Erziehungsversuche“ oder nutzlose Rivalitäten in ihrer Leistungsfähigkeit gefährdet sind.
Zum Thema gemacht werden die Anliegen und „Knackpunkte“, die sich aus der täglichen Zusammenarbeit ergeben.
Zum Thema gemacht werden die Rollenverteilung, Aufgaben, Arbeitsabläufe und Regeln der Zusammenarbeit innerhalb des Teams.
Zum Thema gemacht werden Beziehungsmuster und Wertekonflikte, die zu unerwünschten Reibungsverlusten im Team führen.
Die Gruppendynamik oder Schwierigkeiten einzelner Gruppenmitglieder, die die konstruktive, ergebnisorientierte Zusammenarbeit sowie den Optimierungsprozess der Arbeitsgruppe beeinträchtigen, werden, flankiert durch Einzel-Coachings, bearbeitbar.
Wie läuft eine persönlichkeitsbasierte Teamentwicklung ab?
Am Anfang steht eine IST-Analyse und Bilanzierung der Zusammenarbeit aus zumeist unterschiedlicher Sicht der Beteiligten. Teamaufstellungen helfen dabei die IST-Situation und die SOLL-Situation im Team erlebnisaktivierend zu definieren.
Es werden Modelle menschlichen Handelns qualifiziert und Feedbackregeln vereinbart, um eine gemeinsame Sprache zu finden und eine Verständigungsgrundlage zu schaffen.
In Profil-Coachings wird ein Persönlichkeitsprofil der Teammitglieder erstellt und werden persönliche Entwicklungsaufgaben herausgearbeitet.
Ausschnitte aus dem Persönlichkeitsprofil der einzelnen dienen der Erstellung eines Teamprofils.
Eine Auswahl aus ca. 40 erprobten Indoor- und Outdoor-Aktivitäten zur Teamentwicklung kommt zum Einsatz, vorausgesetzt die Übungen stellen eine sinnvolle Metapher mit Bezug zur realen Arbeitssituation des Teams dar.
Gezielt und bedarfsorientiert können Informationseinheiten zu Themen aus Management, Führung und Zusammenarbeit eingestreut werden.
Zahlreiche Warming-ups und kurze teambildende Übungen lockern die Arbeit auf.
Punktuell rücken Fallbeispiele der Teilnehmer in den Fokus der Betrachtung, um Problemstellungen praxisorientiert zu analysieren und zu lösen.
Die Optimierungsmaßnahmen und (Ziel-)Vereinbarungen der unterschiedlichen Abschnitte werden in Form von Commitments festgehalten, die Ergebnisse werden dokumentiert.
Was macht eigentlich der Team-Coach in der Teamentwicklung?
Der Coach ist verantwortlich für die Struktur und den geregelten Ablauf der Teamentwicklung.
Der Coach trägt dazu bei, dass ein „Vertrauenscontainer“ entsteht und die Persönlichkeit des einzelnen respektiert wird.
Der Coach ist Moderator und Katalysator der Gruppen-Prozesse. Er ist Ratgeber und Feedbackgeber, er bringt auf den Punkt und mischt sich ein als Anwalt der Entwicklungsfortschritte einzelner und des Teams.
Der Coach verfügt über komprimiertes Management- Know-How, das er punktgenau einspeist.
Der Coach verfügt über pädagogisches und psychologisches Know-How, das er dem Team zur Verfügung stellt.